Die Proteste und Diskussionen rund um die Gesetzesentwürfe SOPA/PIPA, oder auch über das Ende von Filehostern wie Megaupload könnte ein schönes Beispiel für die tendenzielle Bewegung sein, die sich vermutlich seit jeher innerhalb der ökonomischen und politischen Sphäre abspielt: der zwischen Expansion und Restriktion. Was neueren system- bzw. netzwerktheoretischen Ansätzen zufolge die künftig entscheidende Operationsweise von Organisationen sein soll, nämlich die elastische Grenzverschiebung zwischen Organisation und Umwelt, lässt sich in ähnlicher Weise auch hier, nur in noch größeren Ausmaßen, beobachten.
Strukturell gesehen scheint es in der Geschichte immer dieselbe Story von Ausdehnung und Einhegung gewesen zu sein, die die wirtschaftspolitische Entwicklung begleitet hat. Der Abenteuer- und Entdeckungslust, die infolge der Entwicklung der Informationsgesellschaft entstand, folgt nun immer stärker der Wunsch nach der Einhegung und Verrechtlichung der "freien" Räume, bzw. der Bändigung des Wissens als fließenden Prozess, der nun wieder reguliert und verfestigt werden soll.
Warum ist das so? Wenn es stimmt, was einige Ökonomen und Soziologen sagen, dann ist die Ökonomie des Wissens heute das vorherrschendem Produktionsparadigma. Sofern man in dieser Ökonomie die Wertschöpfung sicherstellen möchte, stellen sich zwei Fragen:
Strukturell gesehen scheint es in der Geschichte immer dieselbe Story von Ausdehnung und Einhegung gewesen zu sein, die die wirtschaftspolitische Entwicklung begleitet hat. Der Abenteuer- und Entdeckungslust, die infolge der Entwicklung der Informationsgesellschaft entstand, folgt nun immer stärker der Wunsch nach der Einhegung und Verrechtlichung der "freien" Räume, bzw. der Bändigung des Wissens als fließenden Prozess, der nun wieder reguliert und verfestigt werden soll.
Warum ist das so? Wenn es stimmt, was einige Ökonomen und Soziologen sagen, dann ist die Ökonomie des Wissens heute das vorherrschendem Produktionsparadigma. Sofern man in dieser Ökonomie die Wertschöpfung sicherstellen möchte, stellen sich zwei Fragen: